Stell dir vor, du könntest ein Raumschiff mit vielen Motoren am Computer testen. Forschende haben eine Methode entwickelt, um das zu tun.
Hast du schon mal von Supercomputern gehört? Das sind riesige Rechner, die viel schneller und leistungsfähiger sind als dein Laptop oder Handy. Mit diesen Supercomputern können Forschende Dinge simulieren, die in der Realität schwer zu testen sind. Zum Beispiel können sie Raumschiffe mit vielen Motoren am Computer testen.
Was die Forschenden herausgefunden haben
Die Forschenden haben herausgefunden, dass sie mit ihrer neuen Methode viel größere und genauere Simulationen durchführen können. Sie haben es geschafft, Simulationen mit über 100 Billionen Punkten durchzuführen. Das ist so, als ob du ein riesiges Puzzle mit über 100 Billionen Teilen zusammenfügen würdest. Diese Simulationen sind viel größer und genauer als alles, was bisher möglich war.
Wie haben sie das gemacht?
Um das zu schaffen, haben die Forschenden eine spezielle Methode entwickelt, die sie „Information-Geometrische-Regularisierung“ nennen. Das klingt kompliziert, ist aber im Grunde eine Art, wie sie die Daten im Computer so organisieren, dass sie schneller und effizienter arbeiten können. Sie haben auch eine spezielle Software namens MFC-Flow-Solver verwendet, die hilft, die Daten schnell zu berechnen. Außerdem haben sie Supercomputer genutzt, die aus vielen kleinen Rechnern bestehen, die zusammenarbeiten.
Warum ist das wichtig?
Diese Methode ist wichtig, weil sie es ermöglicht, Raumschiffe besser zu testen, bevor sie tatsächlich gebaut und ins All geschickt werden. Das spart Zeit und Geld und macht die Raumschiffe sicherer. Außerdem können die Forschenden mit diesen Simulationen neue Ideen und Technologien entwickeln, die vielleicht eines Tages in echten Raumschiffen verwendet werden.
Du willst mehr über die Studie wissen?
Die Forschenden, die diese Methode entwickelt haben, heißen Benjamin Wilfong, Anand Radhakrishnan, Henry Le Berre, Nikolaos Tselepidis, Benedikt Dorschner, Reuben Budiardja, Brian Cornille, Stephen Abbott, Florian Schäfer und Spencer H. Bryngelson. Sie haben ihre Ergebnisse in einem wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht.