Die geheimnisvollen Drehungen von Molekülen

Stell dir vor, Moleküle können sich wie kleine Tänzer drehen und dabei geheimnisvolle Eigenschaften zeigen. Forschende haben herausgefunden, wie das passiert.

Hast du schon mal von Molekülen gehört? Das sind winzige Bausteine, aus denen alles besteht, was wir sehen und anfassen können. Ein Beispiel ist Schwefelwasserstoff, das ist ein Molekül, das aus zwei Wasserstoffatomen und einem Schwefelatom besteht. Diese Moleküle können sich drehen, und wenn sie das tun, passieren ganz besondere Dinge.

Was die Forschenden herausgefunden haben

Die Forschenden haben herausgefunden, dass sich diese Moleküle auf eine besondere Weise drehen können. Diese Drehungen führen dazu, dass die Moleküle zwei verschiedene Formen annehmen können, die wie Spiegelbilder zueinander sind. Diese Formen haben unterschiedliche Energien und ihre Atomkerne drehen sich in entgegengesetzte Richtungen. Das ist, als ob du einen Ball in der Hand hast, der sich in zwei verschiedene Richtungen drehen kann, je nachdem, wie du ihn wirfst.

Wie haben sie das gemacht?

Um das herauszufinden, haben die Forschenden sehr genaue Berechnungen gemacht. Sie haben die Bewegungen der Moleküle mit Hilfe von Quantenmechanik untersucht. Das ist eine Art Mathematik, die sehr klein ist, wie die Welt der Atome und Moleküle. Sie haben auch herausgefunden, dass die Atomkerne in den Molekülen sich auf eine besondere Weise verhalten, wenn sie sich drehen. Diese Verhaltensweisen nennt man Hyperfeinwechselwirkungen.

Warum ist das wichtig?

Das ist wichtig, weil es uns hilft, besser zu verstehen, wie Moleküle in der Natur funktionieren. Diese Erkenntnisse können uns helfen, neue Materialien zu entwickeln oder chemische Reaktionen besser zu verstehen. Zum Beispiel könnten wir besser verstehen, wie bestimmte Moleküle in der Luft reagieren und wie sie die Umwelt beeinflussen.

Du willst mehr über die Studie wissen?

Die Forschenden, die das herausgefunden haben, heißen Andrey Yachmenev und Guang Yang. Sie haben ihre Ergebnisse in einem wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht.

Zum Original-Paper auf ArXiv