Die Zeit im Kopf: Wie unser Gehirn die Zeit wahrnimmt

Hast du dich schon mal gefragt, warum die Zeit manchmal wie im Flug vergeht und manchmal quälend langsam?
Forschende haben herausgefunden, wie unser Gehirn die Zeit wahrnimmt.

Stell dir vor, du sitzt in der Schule und wartest darauf, dass die Pause endlich beginnt. Die Minuten ziehen sich endlos hin. Doch wenn du mit Freunden spielst, vergeht die Zeit wie im Flug. Warum ist das so? Unser Gehirn hat eine Art „innere Uhr“, die die Zeit misst. Diese Uhr kann jedoch durcheinandergeraten, zum Beispiel durch bestimmte Medikamente oder Krankheiten wie Parkinson.

Was die Forschenden herausgefunden haben

Die Forschenden Irina Kareva und Georgy Karev haben herausgefunden, dass es drei wichtige Faktoren gibt, die bestimmen, wie unser Gehirn die Zeit wahrnimmt. Diese Faktoren können sich verändern, wenn jemand einen Herzstillstand hat und kurz vor dem Hirntod steht. Sie haben ein mathematisches Modell entwickelt, das zeigt, wie diese Veränderungen ablaufen. Dieses Modell hilft, die Zeitwahrnehmung besser zu verstehen.

Wie haben sie das gemacht?

Um das herauszufinden, haben die Forschenden ein mathematisches Modell entwickelt. Dieses Modell verwendet eine spezielle Gleichung, die zeigt, wie die „innere Zeit“ und die „äußere Zeit“ auseinandergehen können. Sie haben diese Gleichung genutzt, um zu untersuchen, was passiert, wenn jemand einen Herzstillstand hat und kurz vor dem Hirntod steht. Dabei haben sie festgestellt, dass drei wichtige Faktoren die Zeitwahrnehmung beeinflussen.

Warum ist das wichtig?

Dieses Modell ist wichtig, weil es hilft, die Zeitwahrnehmung besser zu verstehen. Wenn wir wissen, wie unser Gehirn die Zeit misst, können wir besser verstehen, was passiert, wenn diese Uhr durcheinandergerät. Das kann helfen, Krankheiten wie Parkinson besser zu behandeln oder zu verstehen, was im Gehirn passiert, wenn jemand einen Herzstillstand hat.

Du willst mehr über die Studie wissen?

Die Forschenden Irina Kareva und Georgy Karev haben dieses Modell entwickelt. Ihre Arbeit wurde 2025 veröffentlicht und bietet eine Grundlage für weitere Forschungen in diesem Bereich.

Zum Original-Paper auf ArXiv