Stell dir vor, du könntest in die Anfänge des Universums reisen. Forschende haben herausgefunden, wie das Universum nach dem großen Knall entstanden ist.
Hast du schon mal von der Urknalltheorie gehört? Das ist die Geschichte, wie unser Universum vor etwa 13,8 Milliarden Jahren entstanden ist. Stell dir vor, alles war in einem winzigen Punkt zusammengepresst, und dann gab es einen riesigen Knall. Danach begann das Universum sich auszudehnen und zu wachsen.
Was die Forschenden herausgefunden haben
Die Forschenden haben herausgefunden, dass das Universum nach dem großen Knall nicht gleichmäßig gewachsen ist. Es gab Phasen, in denen es sich schneller ausgedehnt hat. Diese Phasen nennt man Inflation. Sie haben auch herausgefunden, dass ein bestimmtes Modell, das Starobinsky-Modell, nicht ganz mit den neuesten Daten übereinstimmt. Aber sie haben eine Lösung gefunden, indem sie eine Theorie namens Einstein-Gauss-Bonnet-Gravitation verwendet haben. Diese Theorie hilft, die Daten besser zu erklären.
Wie haben sie das gemacht?
Um das herauszufinden, haben die Forschenden zwei verschiedene Methoden verwendet. Die erste Methode ist die sogenannte „slow-roll approximation“. Das bedeutet, sie haben angenommen, dass sich das Universum in den ersten Momenten nach dem großen Knall langsam und gleichmäßig ausgedehnt hat. Die zweite Methode war eine genaue numerische Berechnung, bei der sie sehr präzise Rechnungen gemacht haben. Sie haben auch verschiedene Parameter getestet, um herauszufinden, welche am besten zu den Daten passen.
Warum ist das wichtig?
Das ist wichtig, weil es uns hilft, die Anfänge unseres Universums besser zu verstehen. Wenn wir wissen, wie das Universum entstanden ist, können wir auch besser verstehen, wie es sich weiterentwickeln wird. Außerdem hilft es uns, die Grundlagen der Physik besser zu verstehen. Das kann uns auch dabei helfen, neue Technologien zu entwickeln, die uns in Zukunft nützlich sein könnten.
Du willst mehr über die Studie wissen?
Die Forschenden, die diese Entdeckungen gemacht haben, heißen Yogesh, Abolhassan Mohammadi, Qiang Wu und Tao Zhu. Sie haben ihre Ergebnisse in einem wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht.