Riesige Radiogiganten im All: Die geheimnisvollen Radio-Halos

Stell dir vor, du könntest riesige, unsichtbare Wolken im Weltraum sehen. Forschende haben genau das entdeckt.

Hast du schon mal von Radio-Halos gehört? Das sind riesige, unsichtbare Wolken im Weltraum, die aus kosmischen Strahlen bestehen. Diese Strahlen werden durch Turbulenzen in großen Galaxienhaufen erzeugt. Stell dir vor, du schaust durch ein Teleskop und siehst diese Wolken, die sich über Millionen von Lichtjahren erstrecken.

Was die Forschenden herausgefunden haben

Die Forschenden haben herausgefunden, dass diese Radio-Halos viel größer sind, als man bisher dachte. Sie erstrecken sich über mehr als 2 Millionen Lichtjahre. Das ist etwa so weit, wie du mit einem Auto in 200 Millionen Jahren fahren könntest, wenn du nie anhältst. Diese Wolken sind so groß, dass sie sogar die Ränder der Galaxienhaufen erreichen, ohne dass sie sich verändern.

Wie haben sie das gemacht?

Um diese Entdeckung zu machen, haben die Forschenden neue, hochfrequente Radiobeobachtungen von drei großen Galaxienhaufen durchgeführt. Sie haben spezielle Teleskope verwendet, die sehr empfindlich sind und auch sehr schwache Signale aus dem Weltraum erkennen können. Diese Teleskope haben Bilder gemacht, die vorher noch nie gesehen wurden. Sie haben auch sorgfältig andere Quellen im Weltraum entfernt, um die Radio-Halos genau zu messen.

Warum ist das wichtig?

Diese Entdeckung ist wichtig, weil sie uns hilft, mehr über das Universum zu verstehen. Radio-Halos zeigen uns, wie Galaxienhaufen miteinander interagieren und wie kosmische Strahlen durch Turbulenzen erzeugt werden. Das kann uns auch helfen, mehr über die Entstehung und Entwicklung von Galaxien zu erfahren.

Du willst mehr über die Studie wissen?

Die Forschenden, die diese Entdeckung gemacht haben, heißen K. Rajpurohit, A. Botteon, E. O’Sullivan, W. Forman, M. Balboni, L. Bruno, R. J. van Weeren, M. Hoeft, G. Brunetti, C. Jones, A. S. Rajpurohit und S. P. Sikhosana. Ihre Arbeit wurde im Jahr 2025 veröffentlicht.

Zum Original-Paper auf ArXiv