Sternen-Geheimnisse: Die späte Blüte der Magnetare

Stell dir vor, Sterne, die erst nach Millionen von Jahren richtig aktiv werden. Forschende haben herausgefunden, wie das möglich ist.

Hast du schon mal von Magnetaren gehört? Das sind besondere Sterne, die sehr stark magnetisch sind. Sie sind so stark, dass sie sogar Atome in ihrer Umgebung beeinflussen können. Diese Magnetare sind etwas ganz Besonderes, weil sie erst nach einer langen Ruhephase richtig aktiv werden.

Was die Forschenden herausgefunden haben

Die Forschenden haben herausgefunden, dass diese Magnetare eine Art „Schlafphase“ haben. Während dieser Zeit kühlen sie ab und bleiben ruhig. Erst wenn sie kalt genug sind, fangen sie an, sich zu verändern. Diese Veränderungen führen dazu, dass sie plötzlich sehr aktiv werden und sogar Radio-Wellen aussenden. Das ist, als ob sie nach einer langen Pause wieder aufwachen und richtig loslegen.

Wie haben sie das gemacht?

Um das herauszufinden, haben die Forschenden Modelle erstellt. Diese Modelle zeigen, wie sich die Magnetare über Millionen von Jahren verändern. Sie haben herausgefunden, dass elektrische Ströme im Inneren der Sterne eine wichtige Rolle spielen. Diese Ströme beeinflussen, wie schnell die Sterne abkühlen und wann sie wieder aktiv werden.

Warum ist das wichtig?

Das ist wichtig, weil es uns hilft, das Universum besser zu verstehen. Wenn wir wissen, wie diese Sterne funktionieren, können wir mehr über die Entstehung und das Verhalten von Sternen im Allgemeinen lernen. Das kann uns auch helfen, andere Phänomene im Weltraum besser zu verstehen.

Du willst mehr über die Studie wissen?

Die Forschenden, die diese Entdeckung gemacht haben, heißen Arthur G. Suvorov, Clara Dehman und José A. Pons. Sie haben ihre Ergebnisse in einem wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht.

Zum Original-Paper auf ArXiv