Verborgene Riesen: Wie das James Webb Teleskop verborgene Quasare aufspürt

Stell dir vor, es gibt riesige, verborgene Lichter im All, die wir bisher nicht sehen konnten. Forschende haben sie entdeckt.

Hast du schon mal von Quasaren gehört? Das sind riesige, leuchtende Objekte im Weltraum, die so hell sind, dass sie wie Sterne aussehen. Sie sind so weit weg, dass wir sie normalerweise nur schwer sehen können. Doch mit dem James Webb Space Teleskop, kurz JWST, haben Forschende etwas ganz Besonderes entdeckt.

Was die Forschenden herausgefunden haben

Die Forschenden haben herausgefunden, dass es viele verborgene Quasare gibt, die wir bisher nicht sehen konnten. Diese Quasare sind in den allerhellsten Galaxien versteckt, die sehr weit weg sind. Sie sind so hell, dass sie fast so viel Licht abgeben wie Millionen von Sternen zusammen. Diese Quasare haben riesige schwarze Löcher in ihrem Zentrum, die so viel Masse haben wie Millionen von Sonnen.

Wie haben sie das gemacht?

Um diese verborgenen Quasare zu finden, haben die Forschenden das JWST verwendet. Dieses Teleskop kann viel mehr Licht sehen als andere Teleskope, weil es im Weltraum ist und nicht von der Erdatmosphäre gestört wird. Sie haben zuerst viele Galaxien im ultravioletten Licht beobachtet und dann mit dem JWST genauer hingeschaut. So konnten sie die verborgenen Quasare entdecken, die vorher nicht sichtbar waren.

Warum ist das wichtig?

Diese Entdeckung ist wichtig, weil sie uns hilft, besser zu verstehen, wie Galaxien und schwarze Löcher im frühen Universum entstanden sind. Es zeigt, dass es viele verborgene Quasare gibt, die wir bisher übersehen haben. Das bedeutet, dass das Universum viel mehr aktive schwarze Löcher hat, als wir dachten.

Du willst mehr über die Studie wissen?

Die Forschenden, die diese Entdeckung gemacht haben, heißen Yoshiki Matsuoka, Masafusa Onoue, Kazushi Iwasawa, Kentaro Aoki, Michael A. Strauss, John D. Silverman, Xuheng Ding, Camryn L. Phillips, Masayuki Akiyama, Junya Arita, Masatoshi Imanishi, Takuma Izumi, Nobunari Kashikawa, Toshihiro Kawaguchi, Satoshi Kikuta, Kotaro Kohno, Chien-Hsiu Lee, Tohru Nagao, Ayumi Takahashi und Yoshiki Toba. Quelle: Matsuoka et al., 2025.

Zum Original-Paper auf ArXiv