Stell dir vor, wie aus heißem Gas und Staub ganze Planeten entstehen können. Forschende haben herausgefunden, wie das im Weltraum passiert.
Hast du schon mal von Planetesimalen gehört? Das sind die Bausteine, aus denen Planeten entstehen. Stell dir vor, du hast einen heißen Gasnebel, der mit kleinen Staubpartikeln durchzogen ist. Diese Mischung kann sich in bestimmten Situationen verändern und zu etwas ganz Neuem werden.
Was die Forschenden herausgefunden haben
Die Forschenden haben herausgefunden, dass diese heiße Gas-Staub-Mischung instabil sein kann. Das bedeutet, dass sich in bestimmten Bereichen die Temperatur senkt und mehr Staubpartikel entstehen. Diese Bereiche kühlen schneller ab und ziehen mehr Gas und Staub aus ihrer Umgebung an. So können sich Klumpen und Lücken bilden. Diese Klumpen können dann zu größeren Gebilden, den sogenannten Planetesimalen, zusammenwachsen.
Wie haben sie das gemacht?
Um das herauszufinden, haben die Forschenden komplizierte Gleichungen verwendet. Sie haben die Mischung aus Gas und Staub in kleine Teile zerlegt und untersucht, wie sich diese Teile verhalten, wenn sie sich abkühlen. Mit Hilfe von Computern haben sie diese Veränderungen berechnet und simuliert. So konnten sie zeigen, wie sich aus einem gleichmäßigen Gasnebel Klumpen und Lücken bilden.
Warum ist das wichtig?
Diese Entdeckung ist wichtig, weil sie uns hilft zu verstehen, wie Planeten entstehen. Wenn ein Asteroid zerbricht und seine Teile verdampfen, kann sich aus dem entstandenen Gasnebel durch diesen Prozess ein neuer Planet bilden. Das bedeutet, dass Planeten nicht nur aus großen Brocken entstehen, sondern auch aus kleinen Staubpartikeln, die sich zusammenballen.
Du willst mehr über die Studie wissen?
Die Forschenden Kecheng Stephon Qian und Eugene Chiang haben diese spannenden Ergebnisse in ihrer Studie „Linear Thermal Instability of a Condensing Gas-Particle Mixture“ veröffentlicht.