Fairness-Check für KI: Wie gerecht sind Computerentscheidungen?

Stell dir vor, ein Computer entscheidet, ob du in die Schule darfst. Wie fair sind solche Entscheidungen wirklich?

Hast du schon mal von KI gehört? Das steht für Künstliche Intelligenz. Das sind Computerprogramme, die lernen und Entscheidungen treffen können. Stell dir vor, ein Computer entscheidet, ob du in die Schule darfst oder ob du ein bestimmtes Spiel spielen darfst. Wie fair sind solche Entscheidungen? Forschende haben sich genau das gefragt.

Was die Forschenden herausgefunden haben

Die Forschenden haben herausgefunden, dass es einen neuen Weg gibt, um zu überprüfen, ob Computerentscheidungen fair sind. Sie haben einen „Objective Fairness Index“ entwickelt. Das ist wie ein Notensystem, das zeigt, wie gerecht eine Entscheidung ist. Mit diesem Index können sie unterscheiden, ob eine Entscheidung ungerecht ist oder ob es einfach Unterschiede gibt, die nicht böswillig sind.

Wie haben sie das gemacht?

Um das herauszufinden, haben die Forschenden viele Daten gesammelt und verschiedene Tests durchgeführt. Sie haben sich angeschaut, wie Computerprogramme Entscheidungen treffen und ob diese Entscheidungen fair sind. Zum Beispiel haben sie sich ein Programm namens COMPAS angesehen, das vorher sagt, ob jemand wieder etwas Verbotenes tun wird. Sie haben dann den Objective Fairness Index verwendet, um zu überprüfen, ob dieses Programm fair ist.

Warum ist das wichtig?

Das ist wichtig, weil wir immer mehr Entscheidungen von Computern treffen lassen. Wenn diese Entscheidungen ungerecht sind, kann das große Probleme verursachen. Zum Beispiel könnte ein Computer entscheiden, dass jemand nicht in die Schule darf, obwohl das ungerecht ist. Mit dem Objective Fairness Index können wir sicherstellen, dass solche Entscheidungen fair sind und niemand benachteiligt wird.

Du willst mehr über die Studie wissen?

Die Forschenden, die das herausgefunden haben, heißen Jarren Briscoe und Assefaw Gebremedhin. Sie haben ihre Ergebnisse in einem wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht.

Zum Original-Paper auf ArXiv