Wie man das Leben versichert: Die Magie der Finanzmathematik

Stell dir vor, du könntest die Zukunft vorhersagen. Forschende haben herausgefunden, wie man das Leben versichert und dabei die Risiken berechnet.

Weißt du was eine Lebensversicherung ist? Das ist eine Art Vertrag, bei dem du Geld bezahlst, damit du oder deine Familie im Notfall abgesichert sind. Aber wie berechnen die Versicherungen, wie viel Geld sie dafür verlangen? Das ist eine spannende Frage, die Forschende untersucht haben.

Was die Forschenden herausgefunden haben

Die Forschenden haben herausgefunden, dass man Lebensversicherungen und Renten mit einer speziellen mathematischen Theorie berechnen kann. Diese Theorie heißt „Fundamental Theorem of Asset Pricing“ (FTAP). Mit dieser Theorie können sie genau berechnen, wie viel eine Lebensversicherung oder eine Rente wert ist. Sie haben auch herausgefunden, dass der Wert von Versicherungen nur dann richtig berechnet wird, wenn man annimmt, dass es keine zusätzlichen Einnahmen gibt.

Wie haben sie das gemacht?

Um das herauszufinden, haben die Forschenden die FTAP genauer untersucht. Sie haben gezeigt, dass der Wert von Versicherungen nur dann richtig berechnet wird, wenn man annimmt, dass es keine zusätzlichen Einnahmen gibt. Dazu haben sie eine einfache mathematische Methode verwendet, die „Pricing Kernel“ genannt wird. Mit dieser Methode können sie den Wert von Versicherungen in einer Welt berechnen, in der es keine zusätzlichen Einnahmen gibt.

Warum ist das wichtig?

Das ist wichtig, weil es den Versicherungen hilft, fairere Preise für Lebensversicherungen und Renten zu berechnen. Wenn die Preise fair sind, können mehr Menschen sich eine Versicherung leisten und sind besser geschützt. Außerdem hilft es den Versicherungen, sicherzustellen, dass sie genug Geld haben, um im Notfall auszuzahlen.

Du willst mehr über die Studie wissen?

Die Forschenden, die diese spannenden Ergebnisse herausgefunden haben, heißen Patrick Ling. Die Ergebnisse wurden in einem wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht.

Zum Original-Paper auf ArXiv